Mit einem neuen Restaurant-Typus will Burger King Energieverbrauch und CO2-Ausstoß reduzieren. Der Prototyp entstand in Kooperation mit der Wirsol Solar AG. Das Konzept ist darauf angelegt, Energie einzusparen.

Waghäusel. Burger King präsentierte heute in Waghäusel seinen ersten energieeffizienten Restauranttyp, der sich in Serie produzieren und weltweit umsetzen lässt. Der in Kooperation mit der Wirsol Solar AG entwickelte Prototyp spart durch den Einsatz modernster Technik und erneuerbarer Energien jährlich über 45 Prozent Strom allein durch Photovoltaik und Windenergie sowie weitere 55 Prozent durch die LED-Beleuchtung. "Dass sich die Photovoltaik weltweit ökonomisch sinnvoll in das Konzept von Burger King integrieren lässt zeigt, dass die erneuerbaren Energien endgültig erwachsen geworden sind“, sagt Andreas Wirth von Wirsol. Er verantwortet für Wirsol die Projektsteuerung für das Gesamtvorhaben. In Vergleich zur bisherigen Bauweise lässt sich damit der jährliche CO2-Ausstoß pro Restaurant um mehr als 120 Tonnen reduzieren.
„Wir wollen mit dem energieeffizienten Restaurant mehr als nur ein Prestigeobjekt schaffen“, erklärt Jonathan Fitzpatrick, Geschäftsführer von Burger King in Deutschland. „Deswegen ist der zukunftsweisende Restauranttyp so konzipiert, dass er weltweit Standard werden kann.“
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Das Pilotprojekt ist mit modernster Technik und energieeffizienten Bauelementen ausgestattet: Ein intelligentes Wärmeverwertungssystem sorgt für die Rückgewinnung von 73 Prozent der eingesetzten Primärenergie. „Das Entscheidende ist der Mix aus einer energieeffizienten Bauweise, der optimalen Nutzung vorhandener Energiepotentiale und der Stromerzeugung durch restauranteigene Anlagen – zu einem Preis, der eine serienmäßige Produktion sinnvoll macht“, erklärt Heinz-Peter Dickes, Director Development bei Burger King Central Europe.
723 Solarmodule erzeugen dabei mehr als 53.500 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr, was in etwa dem Jahresverbrauch von fünfzehn 4-Personen-Haushalten entspricht. Langlebige LEDs reduzieren den Stromverbrauch für die Beleuchtung um mehr als die Hälfte.
Das Warmwasser, auf dessen Erzeugung etwa die Hälfte des Energiebedarfs eines herkömmlichen Restaurants entfällt, wird allein durch Abwärme erzeugter Energie beheizt. Der typische Werbepylon wird in Waghäusel durch ein Windrad ersetzt, das bis zu 2.500 kWh jährlich zur Stromversorgung des Restaurants beisteuert. Zum Standort gehört zudem eine solarbetriebene Stromtankstelle.